Food & Energy

15
Jun

Agentur für Wirtschaft & Entwicklung, Praxisbeispiel SUNfarming

Strom, Gemüse und gute Ausbildung für Südafrika
Der Brandenburgische Photovoltaik-Spezialist SUNfarming hat aus Solaranlagen Gewächshäuser entwickelt. Diese bieten neben Lebensmitteln und Arbeitsplätzen eine solide Ausbildung nach deutschem Vorbild. Ein Modell, das auch in der Türkei Schule macht.

3
Jun

SUNfarming-Hilfe in der Corona-Krise

Nicht nur Politik und Medizin versuchen, den Coronavirus zu bekämpfen. Auch SUNfarming handelt und hilft.

3,5 Tonnen Maismehl wurden gespendet für Uganda.
Die LKW-Ladungen wurden am 01. Mai 2020 an die Bezirksregierung der betroffenen Covid19 Region Adjumani übergeben. Hier wird auch die von SF geplante 30 MWp Food & Energyanlage entstehen.
Das Maismehl wurden von Prince Kimbugwe Edward, SUNfarming Geschäftsführer Uganda, an den Vorstand des Districts Kalungu übergeben zur Unterstützung armer Gemeinden.
Agrarminister Hon. Vincent Bamulangaki und RDC Mr. Tukikiriza Kerebu, Mitglieder der Covid 19 District Task Force des Präsidenten von Uganda, übernehmen die Verteilung der Spenden. Sie bedankten sich bei der SUNfarming GmbH und SF Uganda für die schnelle und unbürokratische Hilfe.



19
Feb

1 MW SF Food & Energy Training Center am Netz

Nach einer nur 6-wöchiger Montagezeit und der Verlegung von 1,2 km Mittelspannungskabel erfolgte die Inbetriebnahme des ersten Food & Energy Training Centers auf Madagaskar am 26. Januar 2020.

Die Anlage ist netzgekoppelt und wird in Kürze in Absprache mit dem örtlichen Stromanbieter Jirama die Stadt Antsirabe mit sauberer, erneuerbarer Solarenergie versorgen.



5
Feb

Mittelstand Global im Interview mit CEO SUNfarming SA

Mittelstand Global, Exportinitiative Energie
17.01.2020, Best Practice
Ein Interview mit Gustav Radloff CEO SUNfarming South Africa

Gustav Radloff ist der Vertreter der deutschen Photovoltaik-Firma SUNfarming in Südafrika und nahm 2019 an der German Training Week (GTW) des Projektentwicklungsprogramms der Exportinitiative Energie zum Thema Projektentwicklung in Botsuana teil. Im Interview berichtet er von seinen Erfahrungen und dem Mehrwert der GTW für sein Unternehmen.

Bei den German Training Weeks (GTWs) handelt es sich um mehrtägige Trainings für Energieexperten in Entwicklungs- und Schwellenländern. Ziel ist es, lokalen Energieexperten aus Wirtschaft und Verwaltung die richtigen Werkzeuge für eine erfolgreiche Entwicklung qualitativ hochwertiger Erneuerbare-Energien-Projekte an die Hand zu geben. Deutsche Unternehmen haben die Möglichkeit, als Praxistrainer teilzunehmen.

Welchen Eindruck hatten Sie von der German Training Week in Botsuana?

Es war das erste Mal, dass ich an einer solchen Veranstaltung teilgenommen habe. Für mich persönlich war es sehr hilfreich, um ein gutes Verständnis davon zu bekommen, wie der Markt in Botsuana aussieht. Dank so eines Formates ist es möglich, sehr viel schneller eine Vorstellung von einem Land zu bekommen und alles aus der richtigen Perspektive zu betrachten, als wenn man es allein versuchen würde. Hier kommt eine Gruppe von entscheidenden Personen, sogar aus dem Energieministerium, an einem Ort zusammen und gibt wichtige Einblicke. Wenn man alleine in das Land kommt, ist es schwer zu wissen, wen man beispielsweise treffen muss.

29
Jan

50 MWp SUNfarming Food & Energy für Togo

Die Geschäftsreise der SUNfarming Gruppe nach Togo im Januar führte zum erfolgreichen Vertragsabschluss über 50 MWp Food & Energy Anlage

Nach mehreren Monaten der Vorbereitung hat SUNfarming am Donnerstag, 16.01.2020, ein PPA über 50 MWp über Food & Energy Anlagen mit dem togolesischen Staat unterzeichnet. Auf 2 x 50 Hektar Land installiert sollen die Anlagen, neben der Lieferung von Energie, dazu beitragen, dass in den kommenden 10 Jahre bis zu 50.000 Menschen in der Region eine Ausbildung im Bereich der Biogemüse- und Eierproduktion erhalten. Zusätzlich werden Techniker für den Solarbereich ausgebildet sowie die Grundlagen der Elektromobilität vermittelt. SUNfarming ist bestrebt, wie in allen anderen afrikanischen Ländern, die GIZ und oder KfW/DEG aktiv einzubinden.

Die SUNfarming Food & Energy-Anlage wird der Startschuss eines Programmes zur Förderung der ländlichen Strukturentwicklung in Togo.

Partner in Togo ist die CCIT (Chambre de Commerce et d'Industrie du Togo, Teil des Ministre du Commerce. Sie ist verantwortlich für die Ausbildung und den Betrieb der Food & Energy Anlagen, unter der Anleitung von SUNfarming. Deutsche Lager- und Verarbeitungstechnologien im Bereich Gemüse und Eierverarbeitung sind genauso Teil des Gesamtprojektes, wie die Produktionsplanung von z.B. Tomatensaft und Ketchup, um weitere Investoren in diesen Bereichen zu akquirieren.

Das SUNfarming Food & Energy Konzept kann maßgeblich zum Erfolg des von der togolesischen Regierung geplanten „Entwicklungsprogramms in ländlichen Gebieten“ beitragen. Zusätzlich zu qualifizierten Arbeitskräften, liefert dieses Projekt nationalen und internationalen Investoren auch die benötige Energie zum Betreiben der Verarbeitungsanlagen die vor Ort entstehen sollen.

SUNfarming Food & Energy Madagaskar, 01/2020

SUNfarming Food & Energy Madagaskar, 01/2020


Togo gehört zu den „Compact with Africa“ Staaten die vom Deutschen BMZ besonders gefördert werden. SUNfarming bindet deshalb von Anfang an alle Institute der Deutschen Entwicklungshilfe KfW/DEG, GIZ und die Deutsche Botschaft mit ein.

(Foto von links nach rechts:
Vize Präsident CCIT Remie Moevi, Präsident CCIT Germain Méba, Marc Bidamon, Energieminister Togo, Peter Schrum, SUNfarming, Tiem Bolidja, Energieministerium zuständig für EE, Prinz Lorenzo Koageh Direktor SUNfarming Togo, Kossi Amétépé,CCIT 2. Vizepräsident GLE.)

20
Jan

Grundsteinlegung für Food & Energy in Uganda

Am 07. Dezember legte Rt. Hon. Gen. (Rtd.) Moses Ali, erster stellvertretender Ministerpräsident von Uganda, feierlich den Grundstein für das erste Ausbildungszentrum für Food & Energy in Uganda.

Vor der Grundsteinlegung besuchte Rt.Hon.Gen (Rtd) Moses Ali unser Food & Energy Training Center an der North-West University in Potchefstroom in Südafrika. Der Landwirtschaftsminister und der Energieminister von Uganda haben uns bereits im November 2019 besucht und dem Premierminister Bericht erstattet. Die Delegation bestand aus den Familienmitgliedern von Hon Gen (Rt) Mosis Ali und Prinz Kimbugwe.
Nach dem Besuch der Food & Energy Anlage war ein weiterer Programmpunkt der Besuch bei CFAM, unserem Partner in der Lebensmittelverarbeitung. Der Premierminister war sehr angetan von unserer Technologie und wünscht sich Food & Energy für Uganda.

Ein Auszug aus unserem Projektvorschlag an die Regierung von Uganda

Ziel ist es, dass sowohl die lokalen Partner als auch SUNfarming das am besten geeignete Programm für Schulungen definieren. Wir möchten zunächst folgendes Programm vorschlagen:
Modul 1: Grundwissen Erneuerbare Energien
Modul 2: Entwurf und Installation von Photovoltaiksystemen
Modul 3: Wirtschaftlichkeitsmodelle für Photovoltaikanlagen
Modul 4: Batteriesysteme
Modul 5: E-Mobilität
Modul 6: Food & Energy - Pflanzen, Gewächshaus- und Freilandsysteme
Modul 7: Bewässerung, Düngung, Kontrolle und Überwachung von Nahrungsmitteln und Energie
Modul 8: Betriebs-, Wartungs- und Überwachungssysteme.
SUNfarming wird die ersten Trainings nach dem Train-The-Trainer-Prinzip durchführen. Die lokalen Trainer, unter der Aufsicht von SUNfarming, werden für die Organisation und Fortführung der weiteren Schulungen verantwortlich srin.

Forschungstätigkeit
Mit Food & Energy wird SUNfarming eine Plattform für die Entwicklung verschiedener Aktivitäten schaffen, bei denen die Forschung sehr wichtig ist, da die PV-Moduleeine spezielle Umgebung schaffen, die für einige Pflanzen möglicherweise nicht geeignet ist. Daher besteht der Hauptzweck der Forschungsaktivitäten darin, die am besten geeigneten Kulturen für die lokale Lebensmittelversorgung zu ermitteln und wie die landwirtschaftliche Produktion optimiert werden kann, ohne die solare Stromerzeugung zu beeinträchtigen. Studierende, die ihre Abschlussarbeit oder Forschungsgruppen durchführen, können die Food & Energy-Anlagen zum Experimentieren nutzen und Professoren vor Ort leiten die Forschungsaktivitäten.