Food & Energy

15
Jun

Agentur für Wirtschaft & Entwicklung, Praxisbeispiel SUNfarming

Strom, Gemüse und gute Ausbildung für Südafrika
Der Brandenburgische Photovoltaik-Spezialist SUNfarming hat aus Solaranlagen Gewächshäuser entwickelt. Diese bieten neben Lebensmitteln und Arbeitsplätzen eine solide Ausbildung nach deutschem Vorbild. Ein Modell, das auch in der Türkei Schule macht.

19
Feb

1 MW SF Food & Energy Training Center am Netz

Nach einer nur 6-wöchiger Montagezeit und der Verlegung von 1,2 km Mittelspannungskabel erfolgte die Inbetriebnahme des ersten Food & Energy Training Centers auf Madagaskar am 26. Januar 2020.

Die Anlage ist netzgekoppelt und wird in Kürze in Absprache mit dem örtlichen Stromanbieter Jirama die Stadt Antsirabe mit sauberer, erneuerbarer Solarenergie versorgen.



29
Jan

50 MWp SUNfarming Food & Energy für Togo

Die Geschäftsreise der SUNfarming Gruppe nach Togo im Januar führte zum erfolgreichen Vertragsabschluss über 50 MWp Food & Energy Anlage

Nach mehreren Monaten der Vorbereitung hat SUNfarming am Donnerstag, 16.01.2020, ein PPA über 50 MWp über Food & Energy Anlagen mit dem togolesischen Staat unterzeichnet. Auf 2 x 50 Hektar Land installiert sollen die Anlagen, neben der Lieferung von Energie, dazu beitragen, dass in den kommenden 10 Jahre bis zu 50.000 Menschen in der Region eine Ausbildung im Bereich der Biogemüse- und Eierproduktion erhalten. Zusätzlich werden Techniker für den Solarbereich ausgebildet sowie die Grundlagen der Elektromobilität vermittelt. SUNfarming ist bestrebt, wie in allen anderen afrikanischen Ländern, die GIZ und oder KfW/DEG aktiv einzubinden.

Die SUNfarming Food & Energy-Anlage wird der Startschuss eines Programmes zur Förderung der ländlichen Strukturentwicklung in Togo.

Partner in Togo ist die CCIT (Chambre de Commerce et d'Industrie du Togo, Teil des Ministre du Commerce. Sie ist verantwortlich für die Ausbildung und den Betrieb der Food & Energy Anlagen, unter der Anleitung von SUNfarming. Deutsche Lager- und Verarbeitungstechnologien im Bereich Gemüse und Eierverarbeitung sind genauso Teil des Gesamtprojektes, wie die Produktionsplanung von z.B. Tomatensaft und Ketchup, um weitere Investoren in diesen Bereichen zu akquirieren.

Das SUNfarming Food & Energy Konzept kann maßgeblich zum Erfolg des von der togolesischen Regierung geplanten „Entwicklungsprogramms in ländlichen Gebieten“ beitragen. Zusätzlich zu qualifizierten Arbeitskräften, liefert dieses Projekt nationalen und internationalen Investoren auch die benötige Energie zum Betreiben der Verarbeitungsanlagen die vor Ort entstehen sollen.

SUNfarming Food & Energy Madagaskar, 01/2020

SUNfarming Food & Energy Madagaskar, 01/2020


Togo gehört zu den „Compact with Africa“ Staaten die vom Deutschen BMZ besonders gefördert werden. SUNfarming bindet deshalb von Anfang an alle Institute der Deutschen Entwicklungshilfe KfW/DEG, GIZ und die Deutsche Botschaft mit ein.

(Foto von links nach rechts:
Vize Präsident CCIT Remie Moevi, Präsident CCIT Germain Méba, Marc Bidamon, Energieminister Togo, Peter Schrum, SUNfarming, Tiem Bolidja, Energieministerium zuständig für EE, Prinz Lorenzo Koageh Direktor SUNfarming Togo, Kossi Amétépé,CCIT 2. Vizepräsident GLE.)

20
Jan

Grundsteinlegung für Food & Energy in Uganda

Am 07. Dezember legte Rt. Hon. Gen. (Rtd.) Moses Ali, erster stellvertretender Ministerpräsident von Uganda, feierlich den Grundstein für das erste Ausbildungszentrum für Food & Energy in Uganda.

Vor der Grundsteinlegung besuchte Rt.Hon.Gen (Rtd) Moses Ali unser Food & Energy Training Center an der North-West University in Potchefstroom in Südafrika. Der Landwirtschaftsminister und der Energieminister von Uganda haben uns bereits im November 2019 besucht und dem Premierminister Bericht erstattet. Die Delegation bestand aus den Familienmitgliedern von Hon Gen (Rt) Mosis Ali und Prinz Kimbugwe.
Nach dem Besuch der Food & Energy Anlage war ein weiterer Programmpunkt der Besuch bei CFAM, unserem Partner in der Lebensmittelverarbeitung. Der Premierminister war sehr angetan von unserer Technologie und wünscht sich Food & Energy für Uganda.

Ein Auszug aus unserem Projektvorschlag an die Regierung von Uganda

Ziel ist es, dass sowohl die lokalen Partner als auch SUNfarming das am besten geeignete Programm für Schulungen definieren. Wir möchten zunächst folgendes Programm vorschlagen:
Modul 1: Grundwissen Erneuerbare Energien
Modul 2: Entwurf und Installation von Photovoltaiksystemen
Modul 3: Wirtschaftlichkeitsmodelle für Photovoltaikanlagen
Modul 4: Batteriesysteme
Modul 5: E-Mobilität
Modul 6: Food & Energy - Pflanzen, Gewächshaus- und Freilandsysteme
Modul 7: Bewässerung, Düngung, Kontrolle und Überwachung von Nahrungsmitteln und Energie
Modul 8: Betriebs-, Wartungs- und Überwachungssysteme.
SUNfarming wird die ersten Trainings nach dem Train-The-Trainer-Prinzip durchführen. Die lokalen Trainer, unter der Aufsicht von SUNfarming, werden für die Organisation und Fortführung der weiteren Schulungen verantwortlich srin.

Forschungstätigkeit
Mit Food & Energy wird SUNfarming eine Plattform für die Entwicklung verschiedener Aktivitäten schaffen, bei denen die Forschung sehr wichtig ist, da die PV-Moduleeine spezielle Umgebung schaffen, die für einige Pflanzen möglicherweise nicht geeignet ist. Daher besteht der Hauptzweck der Forschungsaktivitäten darin, die am besten geeigneten Kulturen für die lokale Lebensmittelversorgung zu ermitteln und wie die landwirtschaftliche Produktion optimiert werden kann, ohne die solare Stromerzeugung zu beeinträchtigen. Studierende, die ihre Abschlussarbeit oder Forschungsgruppen durchführen, können die Food & Energy-Anlagen zum Experimentieren nutzen und Professoren vor Ort leiten die Forschungsaktivitäten.

17
Dez

Food & Energy Training Center für die Dominikanische Republik

Am 11. Dezember wurde durch Peter Schrum, im Namen der SUNfarming auf dem Campus der Universität ISA (Institute Agriculture Superior) in der Dominikanischen Republik, das Food & Energy Training Center für die Dominikanische Republik und Karibik feierlich eröffnet.

Als erster Redner hob Herr Benito A. Ferreiras Rector der ISA, die Vorteile des SUNfarming Food & Energy Training Center für die Dominikanische Republik hervor. Herr Peter Schrum, Gründer und Hauptgesellschafter der SUNfarming Gruppe stellte das Food & Energy Concept vor. Der deutsche Botschafter Dr. Volker Pellet betonte wie wichtig der durch SUNfarming betriebene Technologietransfer für die Dominikanische Republik ist. Die Botschafterin der Dominikanischen Republik in Deutschland, Frau Maibé Sánchez Caminero, bestätigte die Vorteile der Kooperation zwischen der Dominikanischen Republik und Deutschland am Beispiel dieses Projektes.

Unter den zahlreichen Gästen befanden sich viele hochrangige Mitarbeiter des Ministeriums für Energie, aus dem Umwelt- und Landwirtschaftsministerium, der CNE (Nationalen Energiekommission), der CDEEE (Dominikanische Staatsholding der Energiebetriebe) und auch der Direktor der GIZ in der Dominikanischen Republik, Herr Clemens Findeisen, war unter den Gästen.

„Es war eine sehr gelungene Veranstaltung mit einem interessierten Fachpublikum, das den Vorträgen mit großen Interesse gefolgt ist. Es ist nicht übertrieben, wenn wir behaupten, dass das Food & Energiekonzept unter allen Anwesenden als sehr positiver Beitrag für die Entwicklung der Dominikanischen Republik eingestuft wird. Im Anschluss gab es noch ein Gespräch im kleineren Rahmen mit dem Vizepräsidenten CDEEE Lic. Rubén Jiménez Bichara“, erklärt uns Holger Schönherr, SUNfarming Projektleiter.

(Foto v.l.n.r: Peter Schrum, Lic. Rubén Jiménez Bichara, Vizepräsident CDEEE, Botschafter Dr. Volker Pellet, Clemens Findeisen, GIZ)

15
Okt

SUNfarming Hybrid Training Center Bahamas trägt das Prädikat Hurrikan-resistent zu recht!

Wir sind erleichtert, dass unsere Mitarbeiter und Partner auf den Bahamas Wohlauf sind. Jetzt konnte unser Team uns erste Bilder von der Lage vor Ort schicken: unser SUNfarming Hybrid Training Center hat den Hurrikan „Dorian“ ohne Schäden überstanden!


„Dorian“ – einer der stärksten jemals registrierten Tropenstürme im Atlantik –verursachte Sturmfluten mit fünfeinhalb bis sieben Meter hohen Wellen. Der Sturm wütete drei Tage über den Bahamas. Windböen erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 350 km/h. Nach Angaben des Roten Kreuzes wurden rund 13.000 Häuser zerstört.
Jedes Jahr werden die Karibik und Gebiete im Indischen Ozean von schweren Tropenstürmen heimgesucht. Es ist daher unerlässlich für eine nachhaltige Bewirtschaftung, dass unsere Trainingsanlagen diesen Katastrophen standhalten.

Auf den Bahamas haben unsere Hurrikan-resistenten SUNfarming SP Food & Energy Unterkonstruktionen und Glas/Glas-Solarmodule mit Spezial-Befestigungen dies in eindrucksvoller Weise bewiesen. Die Fotos unserer Mitarbeiter zeigen deutlich, dass die von SUNfarming entwickelten Gewächshaus-Konstruktionsdetails der Food & Energy Trainingsanlage das Prädikat Hurrikan-resistent zu recht tragen.


SUNfarming Hybrid Training Center auf den Bahamas
Das Hybrid Training Center zeigt in einer Modellanlage zu den Themen von SF Food & Energy und dem Kraftstoffeffizienz-Management von bioltec die Bedingungen für die Entwicklung eines Wirtschaftsmodells, das zur Unabhängigkeit der karibischen Länder in Bezug auf fossile Brennstoffe, die Umwelt und die Umwelt beitragen wird Verbesserung der Lebensqualität ihrer Bewohner.
Einige Vorteile für Gesellschaft und Umwelt in Zahlen:

10.000 kWh Sonnenenergie
10-15 kg Tomaten pro Pflanze
Bis zu 90% Wassereinsparung
50 Mitarbeiter
40.000 kWh Strom KWK
16.000 Liter UCO umgewandelt in Biokraftstoff
80.000 kWh thermische Energie-KWK
40 t CO2-Einsparung
95% Treibhausgaseinsparungen gegenüber fossilem Diesel
Typischerweise 50% weniger toxische Abgase (bei ähnlichen NOx)
Ausbildung in Hydrokultur, Pv-Technologie, Elektromobilität und Wassersparen in der Landwirtschaft
Lokale und unabhängige inländische Nahrungsmittel- und Energieerzeugung

 

Die karibische Region ist in hohem Maße von importierten fossilen Brennstoffen abhängig, um Energie zu erzeugen, was zu höheren CO2-Emissionen und zu höheren Strompreisen führt, die bis zu 0,40 USD / kWh betragen. Diese Preise verhindern das Wachstum in vielen Volkswirtschaften der Region und führen zu hohen Geschäftskosten.
Ein weiteres wichtiges Thema in der Karibik ist die Ernährungssicherheit, wo bis zu 80% der konsumierten Lebensmittel importiert wurden.
Agro-Solar-Gewächshäuser oder als modifizierte Freiflächenanlagen und Biokraftstoffe aus 100% Altfett (UCO) werden zu einem Hybridsystem zusammengefasst. Dieselbe Landfläche wird für die Erzeugung von Nahrungsmitteln, Strom und Wärmeenergie genutzt. Es werden Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und in Erneuerbaren Energien geschaffen. Gleichzeitig dient es als Schulungszentrum für Studenten und interessierte Einheimische für z.B. Elektromobilität, Photovoltaik und Kraft-Wärme-Koppelung und bilden so die technologische Basis für Kapazitätsaufbau, Forschung und Technologietransfer.
Emissionen, Energie und Lebensmittelkosten reduziert, und zukünftige Generationen werden über die Vorteile des Hybridsystems informiert.