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26
Nov

SUNfarming sichert sich 17 Mio. Euro für neue PV-Projekte in Polen

Die SUNfarming-Gruppe aus Erkner hat sich zwei neue Zwischenfinanzierungslinien bei unterschiedlichen Debt Funds gesichert. Mit den Mitteln soll das bestehende Portfolio in Polen kurzfristig auf eine Gesamtleistung von ca. 60 MWp erweitert werden.

Bei den beiden individuellen Transaktionen handelt es sich um eine Erweiterung einer bestehenden Linie sowie um eine Zwischenfinanzierung zur Akquisition und Installation eines dezidierten Portfolios, welche mit einem neuen Partner umgesetzt wurde.

Mit EUR 12 Mio. wird der Bau von 17 MWp neuer Photovoltaik-Projekten in Polen finanziert, die bereits einen Zuschlag aus der 2018er Auktion erhalten haben und bis zum April 2020 gebaut und ans Netz angeschlossen werden sollen. Eine bereits bestehende Finanzierungslinie wurde von EUR 20 Mio. auf EUR 25 Mio. aufgestockt. Diese nunmehr revolvierende Kreditlinie steht der SUNfarming-Gruppe für ca. 3 Jahre zur Verfügung und ist ein wesentlicher Baustein für die Realisierung von neuen Projekten und somit für das weitere Wachstum in Polen.

„Mit dem Abschluss dieser beiden neuen Fazilitäten möchten wir unser Wachstum nach einem erfolgreichen Jahr 2018 weiter fortführen und in den nächsten zwei Jahren das polnische Portfolio auf mindestens 150 MWp deutlich aufzustocken.“, so Martin Tauschke, Geschäftsführer und Mitgesellschafter der SUNfarming-Gruppe.

Die polnische Regierung hatte zuletzt die Frist für die Fertigstellung für Projekte aus der 2018er Auktion bis November 2020 verlängert, was die Realisierungswahrscheinlichkeit vieler Projekte erhöht hat. Zudem findet im Dezember 2019 eine weitere PV Auktion mit einem Ausschreibungsvolumen von 750 MW an Solarkapazität statt. Laut aktuellen Statistiken sind im polnischen Markt ca. 1 GWp installiert, wovon ca. 500 MW Freilandprojekte im Rahmen der Auktion sind.

Mit den bereits installierten und nach Fertigstellung der in Bau befindlichen Projekte von 46 MW, hat SUNfarming einen Marktanteil an realisierten Auktionsprojekten von ca. 10% in Polen.

18
Nov

SUNfarming gewinnt Eurosolar Award 2019

2019 heißt der Gewinner in der Kategorie „Eine-Welt-Zusammenarbeit“ SUNfarming! Wir freuen uns riesig über diese besondere Würdigung.

In der Erklärung bei Eurosolar heißt es: Die SUNfarming GmbH wurde nominiert von unserem Hauptbüro in Deutschland und ausgewählt aus vielen Bewerbungen und Nominierungen. Unsere Jury hat die SUNfarming aufgrund ihres ganzheitlichen Ansatzes ausgewählt, die Produktion von erneuerbarem Solarstrom und Lebensmitteln zu kombinieren.

Eurosolar zeichnet jährlich Vorbilder und Pioniere auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien aus. Der seit 1994 vergebene Preis soll Tatkraft und Erfindergeist von lokalen und regionalen Akteuren würdigen und neue Impulse für eine regenerative und dezentrale Energiewende in Europa geben.

Die Preisverleihung des Europäischen Solarpreises 2019 fand in diesem Jahr am Freitag 15.November auf dem Belval Campus in Luxemburg statt. Der Solarpreis wird an Städte, Gemeinden, Architekten, kommunale und private Unternehmen, Verbände, Organisationen und Genossenschaften, Journalisten und Bürger vergeben, die mit ihren Projekten und Initiativen die erneuerbaren Energien aktiv fördern. EUROSOLAR ehrt acht wegweisende Projekte aus sechs verschiedenen Ländern.
Der luxemburgischen Energieminister Claude Turmes nahm ebenso an der Preisverleihung teil wie Prof. Susanne Siebentritt von der Universität Luxemburg, die die Energiewende in Luxemburg in einem weiteren Segment vorstellte.

In seiner Begrüßungsrede erklärte Henri Kox, früherer Vorsitzender von EUROSOLAR Luxembourg und neu ernannter luxemburgischer Minister für Wohnungsbau: „Die Energiewende ist eine enorme Herausforderung für unsere Gesellschaft. Sie kann nur erreicht werden, wenn wir unsere Anstrengungen und Ideen bündeln, voneinander lernen und miteinander für den Wandel arbeiten. Nur so können wir eine nachhaltige Zukunft gestalten. Ich lade Sie herzlich dazu ein, Inspiration bei unseren Erneuerbaren-Energien-Pionieren zu finden.“

Auch Prof. Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR e.V., unterstrich die Bedeutung des Bürgerengagements für die Energierevolution: „Ich bin froh, dass wir heute Menschen auszeichnen konnten, die sich mit Lösungen für eine lokale und regionale Energiewende befassen. Egal ob Kirche, Industrie oder Jugendbewegung: alle Preisträger haben Innovationen gemein, die praxisnah und nachhaltig sind. Sie dienen als zukunftsweisende Beispiele für Erneuerbare Energien in Europa.“

SUNfarming für eine weltweite Zusammenarbeit (Text Eurosolar)
Die Kombination der Erzeugung von Ökostrom und Nahrungsmitteln für und mit lokalen Gemeinden Dezentralisierung und eine unbegrenzte Versorgung zeichnen die erneuerbaren Energien aus. Die Art und Weise, wie erneuerbare Energien hergestellt werden, ist prädestiniert dafür, den Energiebedarf in Schwellenländern zu sichern, die lokalen Gemeinschaften zu stärken und die Unabhängigkeit der Menschen von globalen Märkten und internationalen Fossilien zu stärken. Der Projektentwickler und Betreiber von Photovoltaikanlagen SUNfarming teilt unser gemeinsames Ziel, zu 100% dezentrale, erneuerbare Energien für alle bereitzustellen. Es kooperiert mit Menschen in aufstrebenden Volkswirtschaften, um Nahrung und Energie gleichzeitig und auf nachhaltige Weise zu produzieren. Die SUN-Landwirtschaftsprogramme bestehen aus Treibhäusern für Ernährung und Energie und Pflanzen für die Photovoltaik-Landwirtschaft sowie pädagogischen Solartrainingszentren, die alle speziell für die ländliche Entwicklung entwickelt wurden und grüne Energieerzeugung und damit Schaffung von Arbeitsplätzen und Verbreitung erneuerbarer Energien. SUNfarming kooperiert mit lokalen Bildungseinrichtungen, um nicht nur deren Technologie und Fachwissen, sondern auch nachhaltige Bildung und einen langfristigen wirtschaftlichen Beitrag anzubieten. Die SUNfarming Solar Training Center in Peru, Südafrika und Syrien haben bereits mehrere hundert Personen in der Elektrotechnik geschult. Vor kurzem hat sich SUNfarming mit der albanischen Regierung zu Gesprächen über die Eröffnung eines Solar Training Centers getroffen. Erneuerbare Energien haben überall das Potenzial, Armut zu bekämpfen, Frieden zu fördern und florierende Gesellschaften zu schaffen. Mit ihren Food & Energy-Programmen kooperiert SUNfarming erfolgreich mit lokalen Gemeinden und beteiligt sich an der Schaffung nachhaltiger Volkswirtschaften weltweit.

18
Nov

Food & Energy PPP Training Center in der Türkei feierlich eröffnet

Am 13.November wurde in Cevdetiye in Osmaniye feierlich das Band durchschnitten zur Eröffnung des ersten SUNfarming Food & Energy Training Centers in der Türkei. Auf 25.000 qm bietet das neueste SUNfarming Food & Energy Training Center entwicklungspolitisch hochinteressante Perspektiven. In der Nähe der syrischen Grenze, angeschlossen an das Flüchtlingslager Cevdetiye in Osmaniye werden in den kommenden Jahren tausende Flüchtlinge und Menschen aus der Region Ausbildung und Arbeit finden.

Mehr als 200 Gäste aus Politik und Wirtschaft, von Universitäten und Gäste aus Cevdetiye nahmen an der feierlichen Zeremonie teil. Unter ihnen waren der Bürgermeister von Çevdetiye, Herr Kadir Kara und der Bürgermeister von Kadirli, Herr Ömer Tarhan, der Präsident der Handelskammer Osmaniye, Herr Devrim Aksoy, Direktor des Landwirtschaftsministeriums des Bezirks Osmaniye, Herr Ibrahim Sağlam, Rektor der Osmaniye Universität, Herr Prof. Dr. Murat Türk, DOĞAKA Eastern Mediterranean Development Agency / Generalkoordinator, Herr Erdinç Kadıoğlu. Von der Deutschen Botschaft in Ankara war Herr Friedo Sielemann, Leiter der Wirtschaftsabteilung anwesend, sowie von der Agentur für Wirtschaft & Entwicklung aus Berlin angereist Herr Ian Lachmund, Senior Advisor und aus Köln von der DEG Bank Herr David Arndt.
Ehrengast war Prinz Lorenzo Kouami Folly Kuegah, Prinz von Togo. In Togo werden zur Zeit 30 MWp Food & Energy Training Center entwickelt, ein MoU wurde bereits unterzeichnet.

In ihren Reden wiesen die deutschen Repräsentanten der Botschaft und der DEG darauf hin, wie wichtig der entwicklungspolitische Know How Transfer deutscher Technologien mit Hilfe von Ausbildungsinvestitionen für die deutsche Entwicklungshilfe ist. Das Food & Energy Training Center in der Türkei konnte realisiert werden mit Hilfe der KfW/DEG als Private Partnership Project.

Peter Schrum, Gründer der SUNfarming Gruppe und Hauptgesellschafter erklärt: „Der Fokus des deutsch-türkischen Schulungsprojektes liegt in der Ausbildung von syrischen Flüchtlingen und türkischstämmigen Einwohnern mit Hilfe von örtlichen Universitätslehrern und unseren örtlichen Schulungs-Partnern. Ziel des Projektes ist die Ausbildung zu Entrepreneurs im Bio Food Bereich und als Photovoltaik-Techniker für erneuerbare Energien. Dieses Food & Energy Training Projekt soll uns zukünftig als Blue Print dienen für weitere Entwicklungs-Investitionen in der Türkei und Syrien. Damit hilft das Projekt Syrien und der Türkei gleichfalls.“

SUNfarming repräsentiert in den Food & Energy Centern zahlreiche deutsche Technologiefirmen mit ihren innovativen Produkten und kombiniert diese mit lokaler Technik. Die Zahl der ausgebildeten Personen mit dem Schwerpunkt „Unternehmer-Ausbildung“ durch Franchising und Genossenschaften ist in diesem Konzept besonders hoch.

Es mussten viele Grundvoraussetzungen geschaffen werden, wie z.B. ein Brunnen musste gebohrt werden für die Wasserversorgung der Anlage. Um die Trainings optimal durchführen zu können, hat SUNfarming zusätzlich ein Training Center mit Klassenraum und Trainingsequipment, direkt hinter dem Flüchtlingscamp errichtet. Hierfür wurde eigens ein Shop errichtet indem die produzierten Eier und das Gemüse zusammen mit Gegenständen des täglichen Bedarfs verkauft werden können.

25.000 m2 Food & Energy Training Center bedeuten pro Jahr im Ausbildungsbetrieb:
• ca. 250 Ausbildungsplätze im Bio-Food Anbau und Solartechnik, 4 Lehrgänge p.a.
• bis zu 125 Tonnen Bio-Gemüse in der Ausbildung
• Hühnerzucht und Eierproduktion
• saubere, erneuerbare Energie
• CO2 Einsparung

In der kommenden Woche wird SUNfarming auf dem G20 Gipfeltreffen Kompakt mit Vertretern von Togo, Burkina Faso, Senegal und anderen afrikanischen Staaten konkrete Projektbesprechungen führen für 30 MWp Food & Energy Anlagen mit einem Potential von jeweils 30.000 Jobs in den jeweiligen Ländern. Allein in Westafrika haben die Ausbildungsanlagen ein Potential von mehr als 100.000 neuen Jobs in den nächsten 10 Jahren. Ermöglicht werden diese neuen, qualifizierten Arbeitsplätze in der Bio Food Produktion inklusive Hühner und Eierproduktion, Verarbeitung und Vermarktung, sowie in den Bereichen Solartechnik und Elektro-Mobilität.
100 MWp SUNfarming Food & Energy Anlagen haben das Ernährungspotential für mehr als 700.000 Menschen in Togo, Burkina Faso, Senegal und Ghana.

4
Nov

SUNfarming stellt Projekt auf G20 Investment Summit 2019 vor

Unser Food & Energy Training Project für Togo wird auf dem G20 Investment Summit –German Business and the Compact with Africa Countries am 19.11.2019 im Rahmen der Session „German Direct Investment in Africa –The Rise of the Compact with Africa, vorgestellt.

Im Rahmen der G20-Initiative Compact with Africa (CwA) lädt Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zum zweiten Mal die zwölf Staats- und Regierungschefs der afrikanischen Compact-Partnerländer sowie Südafrika als G20 Partner der Initiative für den 19. November 2019 nach Berlin ein.

Zu diesem Anlass veranstaltet der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft gemeinsam mit der Subsahara-Afrika-Initiative der deutschen Wirtschaft (SAFRI) den „G20 Investment Summit 2019 – German Business and the CwA Countries“ in Berlin. Die Investorenkonferenz steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Die Bundeskanzlerin wird gemeinsam mit ihren Gästen an der Konferenz teilnehmen und diese feierlich eröffnen.

Die Konferenz richtet sich an hochrangige Vertreter deutscher Unternehmen sowie deren Partner aus den afrikanischen CwA-Partnerländern. Im Fokus stehen Leuchtturmprojekte deutscher Unternehmen und wirtschaftliche Reformvorhaben in den CwA-Ländern.

Die Veranstaltung bietet Unternehmen mit Afrika-Engagements - solchen mit Investitionsvorhaben in CwA-Ländern (Ägypten, Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Ghana, Guinea, Marokko, Ruanda, Senegal, Togo, Tunesien), aber auch mit Projekten in anderen Ländern – die Möglichkeit, sich in einem hochrangigen politischen Umfeld mit starker medialer Begleitung zu positionieren und aktuelle Aktivitäten sichtbar zu machen.

„ Wir freuen uns, dass wir unser Food & Energy Training Project für Togo auf dem G20 Gipfel vor so wichtigem Publikum präsentieren können. Nach fast 20 Jahren Projekterfahrung in Afrika können wir sagen: nur in einem politisch stabilen Land mit Hilfe von verlässlichen Partner vor Ort, wie Prinz Lorenzo von Togo, europäischen Technologien, PPP-Partnerschaften mit der Industrie und langfristiger und zuverlässiger Verwaltung des Projekts sind sichere Investitionen gewährleistet“, erklärt Peter Schrum, Gründer und Hauptgesellschafter der SUNfarming Gruppe.
„Als PP-Partnerprojekte wurde Food & Energy in den letzten 12 Jahren mit Hilfe der KfW/DEG und GIZ soweit weiterentwickelt, dass es wirtschaftlich skalierbar ist und jetzt in Togo auf 60ha mit 30 MWp Energieleistung sicher umsetzbar ist. Das Projekt kann bis zu 30.000 Menschen innerhalb von nur 10 Jahren eine Ausbildung und einen Arbeitsplatz geben, so Peter Schrum weiter.

24
Okt

Grundsteinlegung auf Madagaskar für 5 MW SUNfarming Food & Energy Training Center

Am 19. Oktober wurde vom Präsidenten von Madagaskar feierlich der Grundstein gelegt für das erste Ausbildungszentrum für Food & Energy auf Madagaskar. In Antsirabe und an drei weiteren Standorten sollen zukünftig auf 40 ha Landfläche 20 MWp Food & Energy Trainingszentren die Insel mit Ausbildungsplätzen und grünem Strom versorgen. In der ersten Bauphase werden 5 MW realisiert.

Mehr als 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Universitäten nahmen am 19. Oktober 2019 an der feierlichen Grundsteinlegung in Antsirabe teil. Eröffnet wurde die Zeremonie mit der Rede der Ministerin für Hochschulbildung, Frau Professor Blanche Nirina Richard und dem Minister für Energie Herr Vonjy Andriamanga. Der Präsident von Madagaskar, seine Exzellenz Herr Andry Rajoelina, betonte in seiner Rede die große Bedeutung des Projekts Food & Energy für Madagaskar, um sowohl die Region bei der Stromerzeugung zu unterstützen als auch Menschen in den innovativen Bereichen von Food & Energy auszubilden.

Madagaskar ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die Wirtschaft des Landes stützt sich weit gehend auf Landwirtschaft, Bergbau, Fischerei und Textilproduktion. Der durchschnittliche Madagasse verdient nur ca. 1 US $ pro Tag, und 70% der Madagassen leben unterhalb der Weltarmutsgrenze. Fast die Hälfte der Kinder Madagaskars unter fünf Jahren sind unterernährt. Zugang zu sauberem Trinkwasser besitzt laut WHO und UNICEF weniger als jeder zweite Inselbewohner. Etwa ein Drittel der Bevölkerung sind Analphabeten. Importiert werden u.a. Nahrungsmittel und Erdöl.

Das erstes SUNfarming 5 MW Food & Energy Training Center auf Madagaskar bietet hier entwicklungspolitisch hochinteressante Perspektiven. 5 Megawatt Food & Energy Training Center auf 10 ha bedeuten pro Jahr im Ausbildungsbetrieb:

• ca. 1.000 Ausbildungsplätze im Bio-Food Anbau und Solartechnik
• bis zu 500 Tonnen Bio-Gemüse
• Hühnerzucht und Eierproduktion
• 9,0 Mio. kWh saubere Energie
• 7.500.000 kg CO2 Einsparung

40 Hektar SUNfarming Food & Energy Trainigsanlagen werden zu 50 % für den Anbau von Gemüse genutzt.
Für die Stromversorgung des Institute of Antsirabe wird von SUNfarming eine 10-kWp-Inselnanlage mit Batterien installiert. Erstmals erhalten die Klassenzimmer, die für Vorlesungen genutzt werden, Licht und Strom.

Das Food & Energy Schulungszentrum verfügt über ein großes Potenzial um Studenten und Interessierte in den folgenden Bereichen zu schulen:

· Photovoltaik und autarke Energietechnologien;
· Produktion von Bio-Gemüse;
· Hühnerzucht und Eierproduktion
· Landwirtschaftliche Praktiken und Technologien;
· Lebensmittelverarbeitung und -verpackung;
· Lebensmittelmarketing und Marktmanagement;
· Aquaponik (Wasser- und Hydrokultur)
· Praxiserfahrung und Kompetenzentwicklung.

"Wir sehen die Zusammenarbeit mit der Universität als Entwicklungszentrum für andere Universitäten und Partner. Wir haben eine Vertrag über eine Zusammenarbeit mit der Universität und dem Ausbildungsministerium von Madagaskar geschlossen" sagte Peter Schrum, Hauptgesellschafter und Gründer von SUNfarming. „SUNfarming hilft bis zu 20.000 Studenten und Auszubildende in Bio-Foods und Solartechnik zu schulen in den kommenden 10 Jahren. Die Vorteile für Bürger und Kommunen sind endlos! Dieses Projekt bietet eine starke Ausbildungskomponente, eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion und Energieversorgung und Arbeitsplatzsicherheit für diejenigen die es am meisten brauchen ", ergänzt Schrum.

15
Okt

SUNfarming Hybrid Training Center Bahamas trägt das Prädikat Hurrikan-resistent zu recht!

Wir sind erleichtert, dass unsere Mitarbeiter und Partner auf den Bahamas Wohlauf sind. Jetzt konnte unser Team uns erste Bilder von der Lage vor Ort schicken: unser SUNfarming Hybrid Training Center hat den Hurrikan „Dorian“ ohne Schäden überstanden!


„Dorian“ – einer der stärksten jemals registrierten Tropenstürme im Atlantik –verursachte Sturmfluten mit fünfeinhalb bis sieben Meter hohen Wellen. Der Sturm wütete drei Tage über den Bahamas. Windböen erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 350 km/h. Nach Angaben des Roten Kreuzes wurden rund 13.000 Häuser zerstört.
Jedes Jahr werden die Karibik und Gebiete im Indischen Ozean von schweren Tropenstürmen heimgesucht. Es ist daher unerlässlich für eine nachhaltige Bewirtschaftung, dass unsere Trainingsanlagen diesen Katastrophen standhalten.

Auf den Bahamas haben unsere Hurrikan-resistenten SUNfarming SP Food & Energy Unterkonstruktionen und Glas/Glas-Solarmodule mit Spezial-Befestigungen dies in eindrucksvoller Weise bewiesen. Die Fotos unserer Mitarbeiter zeigen deutlich, dass die von SUNfarming entwickelten Gewächshaus-Konstruktionsdetails der Food & Energy Trainingsanlage das Prädikat Hurrikan-resistent zu recht tragen.


SUNfarming Hybrid Training Center auf den Bahamas
Das Hybrid Training Center zeigt in einer Modellanlage zu den Themen von SF Food & Energy und dem Kraftstoffeffizienz-Management von bioltec die Bedingungen für die Entwicklung eines Wirtschaftsmodells, das zur Unabhängigkeit der karibischen Länder in Bezug auf fossile Brennstoffe, die Umwelt und die Umwelt beitragen wird Verbesserung der Lebensqualität ihrer Bewohner.
Einige Vorteile für Gesellschaft und Umwelt in Zahlen:

10.000 kWh Sonnenenergie
10-15 kg Tomaten pro Pflanze
Bis zu 90% Wassereinsparung
50 Mitarbeiter
40.000 kWh Strom KWK
16.000 Liter UCO umgewandelt in Biokraftstoff
80.000 kWh thermische Energie-KWK
40 t CO2-Einsparung
95% Treibhausgaseinsparungen gegenüber fossilem Diesel
Typischerweise 50% weniger toxische Abgase (bei ähnlichen NOx)
Ausbildung in Hydrokultur, Pv-Technologie, Elektromobilität und Wassersparen in der Landwirtschaft
Lokale und unabhängige inländische Nahrungsmittel- und Energieerzeugung

 

Die karibische Region ist in hohem Maße von importierten fossilen Brennstoffen abhängig, um Energie zu erzeugen, was zu höheren CO2-Emissionen und zu höheren Strompreisen führt, die bis zu 0,40 USD / kWh betragen. Diese Preise verhindern das Wachstum in vielen Volkswirtschaften der Region und führen zu hohen Geschäftskosten.
Ein weiteres wichtiges Thema in der Karibik ist die Ernährungssicherheit, wo bis zu 80% der konsumierten Lebensmittel importiert wurden.
Agro-Solar-Gewächshäuser oder als modifizierte Freiflächenanlagen und Biokraftstoffe aus 100% Altfett (UCO) werden zu einem Hybridsystem zusammengefasst. Dieselbe Landfläche wird für die Erzeugung von Nahrungsmitteln, Strom und Wärmeenergie genutzt. Es werden Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und in Erneuerbaren Energien geschaffen. Gleichzeitig dient es als Schulungszentrum für Studenten und interessierte Einheimische für z.B. Elektromobilität, Photovoltaik und Kraft-Wärme-Koppelung und bilden so die technologische Basis für Kapazitätsaufbau, Forschung und Technologietransfer.
Emissionen, Energie und Lebensmittelkosten reduziert, und zukünftige Generationen werden über die Vorteile des Hybridsystems informiert.