Artikel wurde veröffentlicht in top agrar online, 21.10.2021 von Hinrich Neumann
Mit dem „Dörps-Agro-Solar“ bietet das Unternehmen „SunFarming Nord“ eine neue Agriphotovoltaiklösung an. Am Standort Dörpling des ansonsten in Erkner bei Potsdam ansässigen Unternehmens erläuterte Gerd Schrum das Prinzip: Die bis zu 3 m hoch aufgeständerten Module sind lichtdurchlässig. Darunter lassen sich Früchte wie Tomaten Gurken, Paprika und anderes Gemüse oder Heilkräuter wie z.B. Artemisia anbauen.
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Die zugeflossenen Mittel sind für die zusätzliche Projektentwicklung und Vorfinanzierung ausschließlich deutscher Solarprojekte vorgesehen.
Martin Tauschke, geschäftsführender Gesellschafter der SUNfarming GmbH: „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das die Anleger uns entgegenbringen. Vor allem in Anbetracht des aktuellen Kapitalmarktumfelds sind wir äußerst zufrieden damit, dass wir bisher bereits rund 75 % des Gesamtvolumens erfolgreich platzieren konnten. Dieses Ergebnis spricht ganz klar für unser Unternehmen, unsere Strategie und den unbestrittenen Wachstumsmarkt Erneuerbare Energien.“
Trotz der anhaltenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie erwartet SUNfarming ein erfolgreiches Jahr 2020 mit ca. 50 MWp realisierter Projekte im In- und Ausland.
Für das 1. Halbjahr 2021 umfasst die Projektpipeline bereits mehr als 30 MW.
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(Foto, v.l.n.r.: Karsten Balzer, SUNfarming Prokurist, Martin Tauschke, geschäftsführender Gesellschafter der SUNfarming GmbH)
Der nachfolgende Artikel ist am 04.Dezember 2020 im Spreejournal Fürstenwalde erschienen (von Bettina Winkler)
Landwirte der Region sind seit Jahren besorgt und kämpfen um den Erhalt ihrer Betriebe. Aufgrund des Klimawandels haben sich die Niederschlagsmengen in den letzten 30 Jahren nahezu halbiert und die Ertragskraft der Böden nimmt immer mehr ab.
Die Sunfarming GmbH aus Erkner verspricht Landwirten aus der Gemeinde Steinhöfel nun Einnahmen unabhängig von der traditionellen Landwirtschaft. Auf ertragsarmen Böden sollen doppelt nutzbare Photovoltaikanlagen aufgebaut werden. Bedeutet: Zum einen wird durch die höher gestellten Module solare Energie erzeugt. Zum anderen können die Flächen darunter noch landwirtschaftlich genutzt werden.

Bäume schirmen Anlagen ab
Angestrebt ist ein Klimapark, der sich auf mehrere Flächen verteilt. Die Anlagen sollen außerhalb des Sichtbereiches stehen und durch Hecken oder Baumreihen abgeschirmt werden. Der Betreiber rechnet mit einer Gesamtleistung von über 500 Megawatt. Damit würde das Zukunftsprojekt zu den größten in Brandenburg gehören. Die Gemeindevertreter sind sich der Bedeutung des Projektes bewusst und sehen eine große Chance für den ländlichen Raum. Einstimmig haben sie beschlossen, die nötige Änderung des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplans in den einzelnen Ortsteilen auf den Weg zu bringen. „Für unseren Betrieb ist das Projekt eine riesige Chance. Wir suchen schon lange nach witterungsunabhängiger Landnutzung, die finanzielle Sicherheit bietet“, sagt Benjamin Meise, Geschäftsführer der Fürstenwalder Agrarprodukte GmbH. „Vielen Bauern steht das Wasser bis zum Hals“. Benjamin Meise hat für den Klimapark schon jetzt stillgelegte oder ertragsschwache Flächen ausgesucht.
Stillgelegte Flächen oder ertragsarme Böden werden mit Modulen bebaut.
Der Kreisbauernverband OderSpree vertritt auch die Meinung, dass Photovoltaikanlagen auf Dächer, Gewerbe- und Sonderbauten sowie Konversionsflächen gehören. Für Freiflächenanlagen seien in erster Linie nicht landwirtschaftliche Flächen zu nutzen. „Bei Agro-Photovoltaikanlagen hingegen gehen die Flächen der Landwirtschaft nicht verloren und können weiter bewirtschaftet werden“, sagt Kreisgeschäftsführer Dr. Karsten Lorenz. Die geplante Anlage in Steinhöfel ist seiner Meinung nach deshalb eher als Pilotanlage zu sehen, in der sich mehrere Landwirte zusammengeschlossen haben, um die neue Art der Bewirtschaftung unter Photovoltaik auf sehr ertragsschwachen Standorten hinsichtlich Ökonomie und Wirtschaftlichkeit zu testen.
Für Sunfarming aus Erkner ist der Solarpark in der geplanten Größenordnung ein Pilotprojekt.
Der Lockdown in der Corona Pandemie hat gezeigt, dass regenerative Energien krisenfester sind als Kohle und Öl. Der weltweite Ausbau der erneuerbaren Energien ist immer noch im Plus und die Internationale Energieagentur erwartet einen Zuwachs um 5 %. Der Stromverbrauch sank, aber die Einspeisung erneuerbarer Energien in das Stromnetz liegt bei bis zu 80 %.
„Durch den sinkenden Stromverbrauch während der Krise wurden viele klassische Kraftwerke nicht hochgefahren. Es lohnt sich nicht da die Betriebskosten zu hoch sind. Die Erneuerbaren sind stabiler und krisenresistenter und haben durch die Dezentralität einen weiteren Krisenvorteil gegenüber Großkraftwerken. Ich denke hier an Angriffe auf die kritische Infrastruktur, dezentrale Anlagen sind hier viel weniger im Fokus“, erklärt Martin Tauschke SUNfarming Geschäftsführer und Mitbegründer.
„Außerdem brauchen Kraftwerke für den Betrieb Mitarbeiter und wenn diese nicht zur Arbeit können, da z.B. der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, stehen die Werke still. PV-Anlagen speisen unabhängig davon immer weiter ein“, so Martin Tauschke weiter.
Die SUNfarming Gruppe engagiert sich seit Jahren in der Förderung des Kinder- und Jugend- sowie des Leistungssports im Kanurennsport. Die Mitgliederversammlung des Potsdamer Heimatvereins unseres geschäftsführenden Gesellschafters Martin Tauschke hat am 17. Mai für die Umsetzung des SUNfarming-Direktstromkonzepts ohne Eigeninvest verbunden mit einem Zuschuss zur fälligen Dachsanierung aus der Einmalpacht mit großer Mehrheit gestimmt.
Die finanziellen Möglichkeiten vieler Sportvereine sind gerade einmal ausreichend, um den täglichen Trainings- und Wettkampfbetrieb abzusichern, auch Dank eines hohen ehrenamtlichen Engagements. Für fällige Sanierungen steht meist kein oder nicht genug Kapital zur Verfügung. Durch das SUNfarming Direktstromkonzept wird der Sportverein deutlich entlastet – über die Einmalpachteinahmen aus dem Dachpachtvertrag werden ein Großteil der fälligen Dachsanierungskosten abgedeckt, und zusätzlich werden die Stromkosten in den Folgejahren um 10% für die eigenverbrauchten Kilowattstunden gesenkt. Die Investition der Solaranlage übernimmt die SUNfarming, sodass auch hier keine Kosten auf die Vereine zukommen.
„Ich freue mich, dass ich über die SUNfarming meinem Heimatverein die Möglichkeit des SUNfarming Direktstromkonzeptes mit Dachsanierungszuschuss geben kann. Bei einer geplanten Installation von 475 kWp können wir ca. 50% des jährlichen Stromverbrauchs von ca. 60.000 kWh zusätzlich 10% günstiger als die aktuellen Bezugskosten dem Verein zur Verfügung stellen. Die überschüssige Solarenergie wird in das öffentliche Netz eingespeist. Die Umsetzung des Projektes ist für das zweite Halbjahr dieses Jahres geplant.“ so Martin Tauschke, Geschäftsführer der SUNfarming GmbH.
Es gibt noch viele Kanu- und sonstige Sportvereine nicht nur im Land Brandenburg, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Denen bietet die SUNfarming natürlich auch das gleiche Konzept an – sprechen Sie uns darauf an.
Martin Tauschke bedankt sich bei seinem Potsdamer Heimatverein und gewinnt am Wochenende die Silbermedaille auf 200m im Einer-Kajak – Doppelerfolg für SUNfarming und den Potsdamer Kanuverein.
ie Gemeinden Reisdorf, Wegeleben, Wolmirsleben, Harzgerode, Hennickendorf und Zahna setzen mit dem Bau der Solaranlagen auf Nachhaltigkeit und leisten damit einen wertvollen Beitrag zu einer regionalen Energieversorgung. Die Anlagen wurden teils bereits im November bzw. werden EEG-Konform bis zum 31.12. dieses Jahres fertiggestellt, der Netzanschluss erfolgt kurze Zeit später.
Jede 750 kWp Anlage liefert sauberen und grünen Strom für mehr als 240 Haushalte. Die CO2-Einsparungen betragen pro Anlage 440.000 kg/Jahr, durchschnittlich so viel wie 165 Mittelklasse-Autos (8l/100km) pro Jahr ausstoßen.
„Unser Angebot an Investoren erstreckt sich über die gesamte Breite von der Projektentwicklung bis hin zu Service und Monitoring, alles aus einer Hand. Wir haben ein einzigartiges Qualitätssicherungssystem für Banken und Investoren entwickelt. Bei unseren PV-Komponenten setzen wir ausschließlich auf qualitativ hochwertige Materialien. Zusätzlich zu der Zertifizierung durch den TÜV Rheinland und dem Photovoltaikinstitut Berlin, überprüfen SUNfarming Experten für Qualitätssicherung unangemeldet die Modulfabriken und überwachen die Produktion für alle technischen Komponenten nach einem besonders strengen System.
Durchschnittlich 7 % Mehrleistung unserer Anlagen in den vergangenen Jahren bestätigen die Premiumqualität unserer Komponenten“, erklärt Martin Tauschke, Geschäftsführer der SUNfarming GmbH.
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