Kommunen + Landwirtschaft

12
März

Resiliente und sichere Energieversorgung mit nicht-fossilen Energieträgern in Deutschland dringender denn je!

Pressemitteilung, Erkner, 12.03.2026.
Der vor einigen Tagen geleakte Entwurf des EEG-Updates des Bundeswirtschaftsministeriums sowie auch das ebenfalls geleakte Netzpaket machen die Umsetzung geplanter Anlagen mit und ohne Batteriespeicher für Wind- und Solarparkinvestoren im Falle der Umsetzung in Gesetzesform unfinanzierbar und wirtschaftlich unplanbar.

Nach Ansicht der CGE/SUNfarming Gruppe wird es damit zu einem sofortigen Stopp des Ausbaus Erneuerbarer Energien führen. Und dies in Zeiten, in denen der CO2-Preis für Endverbraucher massiv steigen wird und die neuesten Kriegsentwicklungen in der Welt die Preise für fossile Energieträger wie Öl und Gas und damit die Inflation extrem erhöhen. Während die Bundesregierung scheinbar den Ausbau von Gaskraftwerken und von weiteren LNG-Einkäufen in den USA plant, sollen die in Deutschland in Entwicklung befindlichen Erneuerbaren Energieanlagen und Batteriespeicher massiv wirtschaftlich bedroht werden, um deren Zubau zu stoppen. Aus Sicht der CGE/SUNfarming ein fataler Fehler, der den Wirtschaftsstandort Deutschland weiter ins Wettbewerbsabseits und die Lebenshaltungskosten in Deutschland in die Höhe treiben wird.

Die Folge der geleakten Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums im Bereich EEG und Netze wäre ein Abbruch bestehender Bauleitplanungs- oder Bauantragsverfahren und der Totalverlust hoher Entwicklungskostenaufwände für Anlagen und dringend benötigte Umspannwerke, die von den EE-Investoren selbst geplant und finanziert werden. Im Falle der CGE/SUNfarming, die als führender Anbieter und Investor sowie als Teil der Cube Green Energy-Gruppe in Deutschland Agri-Photovoltaik-Anlagen mit einer Pipeline von mehr als 3 GWp installierter Leistung sowie dazu mehr als 800 MW Batteriespeicherleistung plant, geht es nicht allein um Stop or Go für Investitionen, sondern auch um mehr als 2.000 Hektar Agrarland, die mithilfe der Agri-PV-Anlagen für Tierhaltung im Außenbereich oder auch Pflanzenbau unter den Anlagen doppelt genutzt werden sollen. Die Flächeneigentümer, meist Landwirte, haben die Flächen der SUNfarming verpachtet, um sie nicht der Landwirtschaft zu entziehen, diese vor Klimawandel-Beeinträchtigungen zu schützen und zudem ein sicheres Zweiteinkommen zu generieren. Sollten die Leaks in der vorliegenden Form umgesetzt werden, wird der Investor, wie viele Branchenpartner ebenfalls, die bisher ihre Anlagen klassisch mit Banken finanzieren, seine Strategie überdenken und von Projekten Abstand nehmen. Neben der verlorenen Wertschöpfung für den Wirtschaftsstandort Deutschland würden nicht nur zehntausende Arbeitsplätze in der Solarbranche, sondern auch landwirtschaftliche Unternehmer und ländliche Regionen in Deutschland massiv wirtschaftlich betroffen werden.

Die Umsetzung des geleakten EEG-Entwurfs sowie Netzpakets und der damit verbundene Stopp von Planungen und Investitionen in neue (Agri-)PV-Anlagen ist auch eine wirtschaftliche Katastrophe für die Gemeinden und Kommunen. Viele Kommunen haben bereits fest mit den Einnahmen aus der EEG-Gemeindebeteiligung sowie den jeweiligen länderspezifischen Sonderabgaben in ihrer zukünftigen Haushaltsplanung gerechnet. Nur so können sich viele Kommunen vor dem wirtschaftlichen Ruin retten.

„Schon die fehlende Umsetzung des Solarpakets, welches ja bereits in Deutschland Gesetz ist, aber durch beihilferechtliche Gründe von der EU nicht freigegeben wird, hat zu einer extremen Verunsicherung in der Landwirtschaft in Bezug auf die Investition in Agri-PV-Anlagen geführt“, erklärt Edith Seemann, Geschäftsführerin der Projektentwicklung der CGE/SUNfarming. „Wir hatten auf ein klares Votum von Frau Reiche pro Agri-PV-Anlagen und Solarpaket gehofft und auch auf eine Höhervergütung im Rahmen eines separaten Ausschreibungssegments „Sonderanlagen“, wie im Solarpaket ursprünglich vorgesehen. Nun fehlen wieder konkrete Angaben in den geleakten Dokumenten. Zudem wird jedoch im geplanten Netzpaket klar, dass Neuanlagen sowohl Netzentgelte als auch im Falle von Batteriespeichern, die die Wirtschaftlichkeit der Anlagen in Zeiten von Negativstrompreisen unterstützen könnten, zusätzlich Baukostenzuschüsse zahlen sollen. Außerdem bringt das BMWE auch noch das Thema Redispatch-Stopp ins Spiel, während die Bundesnetzagentur wiederum scheinbar unabgestimmt Verordnungen für die Ausschreibungskriterien der Agri-PV-Anlagen definiert, die nicht dem Agrarrecht entsprechen. Ein Wirrwarr, das Investoren abschreckt und zu hohen Abhängigkeiten von fossilen Energieträgern statt zu einer kosteneffizienten, sicheren und CO2-neutralen Energieversorgung in Deutschland führt. Mehr denn je müssen EE-Anlagen gefördert und Netzdienlichkeiten positiv vergütet werden“, fordert Edith Seemann.

Wie hoch und resilient die regionale Wertschöpfung durch die Entwicklung von Erneuerbaren Energien im ländlichen Raum ist, zeigen nicht nur die bereits stark entwickelten Regionen in Nord- und Ostdeutschland, in denen auch CGE/SUNfarming bereits seit mehr als 20 Jahren tätig ist. Mit dem bislang größten Agri-PV-Vorhaben Deutschlands der CGE/SUNfarming in Brandenburg wurde auch das Interesse von großen Datencenter-Betreibern geweckt, die sich direkt neben dem Agri-PV-Park und dem dazugehörigen, ebenfalls von CGE/SUNfarming entwickelten Umspannwerk ansiedeln möchten. Die Gewerbesteuerzuflüsse sowie auch die mit dem Erneuerbaren Energien-Großprojekt verbundenen finanziellen Beteiligungen für die Gemeinde und die Pachtzuflüsse an die verschiedenen landwirtschaftlichen Unternehmer der Region, die unter den Agri-PV- Anlagen der SUNfarming wirtschaften werden, sind über mindestens 30 Jahre gesichert. Neben bestehenden Arbeitsplätzen werden neue geschaffen, Kindergärten, Feuerwehr oder auch Infrastrukturen der Gemeinde entwickelt und neue agrarische Konzepte umgesetzt, die sowohl die Biodiversität als auch die landwirtschaftlichen Erträge steigern sollen. Eine Umsetzung der vorab medial verbreiteten Planungen des Bundeswirtschaftsministeriums würden diese positiven sozio-ökonomischen Effekte für den ländlichen Raum und ein Erreichen der im Grundgesetz verankerten Klimaziele zunichtemachen.

CGE/SUNfarming fordert daher:
-ein klares Bekenntnis zur 50 MWp Gebotshöchstmenge für PV-Anlagen
-Unbegrenztes Volumen in der Sonderausschreibung für EE-Anlagen mit Doppelnutzen für die Landwirtschaft in Form von Agri-PV-Anlagen
-eine fixe Höhervergütung für alle großflächigen EE-Anlagen > 1 MWp mit Doppelnutzen für die Landwirtschaft in Form von Agri-PV-Anlagen von mindestens 2,5 ct/kWp auf den Ausschreibungswert
-eine Festvergütung bis einschließlich 1 MWp-Anlagen von 6,5 ct/kWp für Anlagen, die bis zur Erreichung der Klimaziele errichtet werden, sowie eine Festvergütung gleicher Art für die 2,5 ha privilegierten hofnahen Agri-PV-Anlagen, die dann inklusive der Höhervergütung fix 9 ct/kWp erhalten würden und dem Fortbestand des landwirtschaftlichen Betriebes dienen
-klare Vorgaben der Bundesregierung, die Investitionssicherheit für EE-Anlagenbetreiber bieten, die Netzdienlichkeit durch co-located Batteriespeicher sichern, z.B. durch unbefristete Befreiung von Netzentgelten und Baukostenzuschüssen
-im Falle des Wegfalls von Redispatch-Zahlungen eine Befreiung von Netzentgelten undBaukostenzuschüssen für EE-Anlagen/Batteriespeicher-Kombinationen, die den Netzbetreibern netzdienliche Services nachweislich anbieten.


Pressekontakt

Cube Green Energy/SUNfarming
Hussain Shalchi
hussain.shalchi(at)cubegreenenergy.com

29
Sep.

Erfolgreicher Messeauftritt von SUNfarming auf der MeLa 2025

Vom 11.–14. September präsentierte SUNfarming auf der MeLa 2025 in Mühlengeez erneut innovative Agri-Photovoltaik-Lösungen für die Landwirtschaft und die dezentrale Energieversorgung.

Mit einer 1:1 Agri-Solaranlage (17 x 6 m) im Außengelände konnten wir live zeigen, wie Landwirtschaft und Energieproduktion durch intelligente Doppelnutzung nachhaltig verbunden werden können. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher informierten sich vor Ort über unsere Konzepte für Tierhaltung, Sonderkulturen sowie Obst- und Gemüseanbau.

Die Resonanz spricht für sich:

*Rund 67.000 Besucherinnen und Besucher insgesamt auf der MeLa 2025
*Hunderte Fachgespräche mit Landwirten, Interessierten und Entscheidungsträgern
*Großes Interesse am Besuch unseres Forschungs- und Innovationszentrums in Rathenow
* Besondere Wertschätzung durch den Besuch von Johann-Georg Jäger, Vorstand des Landesverbandes Erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern (LEE MV e.V.)

Unsere Agri-PV-Berater führten zahlreiche Gespräche und konnten viele neue Kontakte knüpfen. Besonders im Fokus stand der Start unserer ersten Großanlagen auf Acker- und Grünlandflächen in Schleswig-Holstein – ein Meilenstein für die Energiewende und die nachhaltige Landwirtschaft.

Als Teil der Cube Green Energy-Gruppe können wir unseren Kunden künftig noch umfassendere Lösungen anbieten – von Agri-PV über Photovoltaik bis hin zu Windenergie.


Fazit

Die MeLa 2025 war für SUNfarming ein voller Erfolg. Das große Interesse bestätigt unsere Rolle als führender Anbieter von Agri-Photovoltaik-Lösungen. Gemeinsam mit Landwirten, Partnern und politischen Akteuren gestalten wir die Landwirtschaft von morgen – nachhaltig, innovativ und wirtschaftlich.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die uns auf der Messe besucht haben, und freuen uns auf die nächsten Schritte in gemeinsamen Projekten!

9
Sep.

SUNfarming auf der Norla 2025 – Agri-Solar im Fokus

Vom 4. bis 7. September 2025 war SUNfarming erneut auf der Norla in Rendsburg mit einem großen, repräsentativen Agri-Solar-Messestand vertreten, der auf großes Interesse traf.

Hunderte von Fachbesuchern tauschten sich mit unserem Team aus, um sich über die praktischen Möglichkeiten von Agri-Solar zu informieren.
Die Vorteile der doppelten Landnutzung – die Erzeugung sauberer Energie bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der landwirtschaftlichen Produktion auf derselben Fläche – stießen bei den Landwirten auf großes Interesse. „Mit uns bleiben Landwirte Landwirte auf ihrem Land“, sagte Stephan Franke, Leiter der SUNfarming-Projektentwicklung Nord.

Politischer Dialog über Agri-PV für Moorgebiete
Ein besonderes Highlight war der Besuch von Landwirtschaftsminister Werner Schwarz, der von SUNfarming-Gründer Peter Schrum begrüßt wurde. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Vereinfachung und Ermöglichung von Genehmigungen für Agri-Solar auf Moorflächen.

Peter Schrum, Gründer von SUNfarming, betonte: „Derzeit kommen viele Moorflächen in Schleswig-Holstein, die mehrmals im Jahr gemäht werden, nicht für Agri-Solar in Frage. Das ist sowohl aus Naturschutz- als auch aus Klimaschutzsicht wenig sinnvoll. Anstatt wertvolles Ackerland zu nutzen, sollten wir Moorgebiete durch Agri-PV in Kombination mit extensiver Mutterkuhhaltung unter den Modulen nachhaltig nutzbar machen.“

Diese Position spiegelt langjährige Forderungen der Landwirte wider und zeigt einen praktischen Weg auf, Naturschutz und Energiewende zu verbinden.

Fazit
Es wurde deutlich, dass Agri-Solar ein zukunftsweisendes Konzept für die Landwirtschaft und die Energiewende ist, das klare Vorteile für Landwirte, politische Entscheidungsträger und die Gesellschaft gleichermaßen bietet.

15
Aug.

SUNfarming auf der Norla 2025 in Rendsburg – Agri-PV für die Zukunft der Landwirtschaft und die dezentrale Energieversorgung

Vom 4. bis 7. September 2025 ist SUNfarming natürlich wieder auf der Norla in Rendsburg vertreten. Die führende Landwirtschafts- und Verbrauchermesse im Norden, feiert in diesem Jahr ihr 75. Jubiläum. SUNfarming feierte 2024 sein 20-jähriges Bestehen und ist als Pionier und führender Anbieter von Agri-Photovoltaiklösungen für die Landwirtschaft international bekannt.

Mit einer 1:1 Agri-Solaranlage 17 x 6 m im Außengelände – Block H 16, präsentiert SUNfarming seine innovativen Agri-Photovoltaik-Konzepte für Tierhaltung, Sonderkulturen sowie den Obst- und Gemüseanbau. In diesem Jahr startet SUNfarming mit dem Bau der ersten Großanlagen auf Acker und Grünland in Schleswig-Holstein und wird vor Ort zeigen, wie Landwirtschaft und Energieproduktion durch intelligente Doppelnutzung nachhaltig miteinander verbunden werden können. Unsere Agri-Photovoltaik-Berater werden Sie am Stand gerne über die Projekte und Lösungen für Ihren Agrarbetrieb informieren.

Neben Agri-PV gehören auch Dach-PV, Freiflächenanlagen auf Deponien und Konversionsflächen sowie Floating-PV-Anlagen für Kiesseen zu den Schwerpunkten von SUNfarming. Mit seinen Agri-PV-Lösungen aus einer Hand und der Umsetzungsstärke von mehr als 150 Ingenieuren, Agrar-Ökonomen und Projektmanagern leistet SUNfarming einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende in Deutschland, seit 2025 sind wir Teil der Cube Green Energy-Gruppe, die unser Portfolio durch ihre Windentwicklungs- und Realisierungsexpertise ergänzt.

Besuchen Sie uns auf der Norla 2025/Außengelände, Block H 16, direkt neben dem Maschinenring Mittelholstein und erfahren Sie mehr über unsere neuesten Projekte und nachhaltigen Energiekonzepte.

28
Nov.

Maschinenring Mittelholstein wird SUNfarming-Partner in Schleswig-Holstein

Der Maschinenring Mittelholstein wird exklusiver SUNfarming Maschinenring-Partner in Schleswig-Holstein. Die SUNfarming Projekt GmbH hat am 11. November mit dem Maschinenring Mittelholstein einen Kooperationsvertrag im Bereich Agri-Photovoltaik geschlossen.

Damit ist der MR Mittelholstein ab sofort exklusiv als Maschinenring in Schleswig-Holstein für die Beratung und Umsetzungsunterstützung von Landwirten für SUNfarming Agri-Photovoltaik-Anlagen Ansprechpartner. Agri-Photovoltaik-Pionier SUNfarming, dessen Gründerfamilie aus Dithmarschen seit mehreren Generationen in der Landwirtschaft tätig ist, zählt zu den führenden Anbietern von Agri-PV-Anlagen und entwickelt die Anlagentechnologie und Anlagenunterkonstruktionen in Flensburg und Kiel.
In gemeinsamen Informationsveranstaltungen, zu denen der Maschinenring Mittelholstein u.a. am 29.11. und 10.12. in die Geschäftsstelle nach Nienborstel einladen wird, wird SUNfarming speziell zur Entwicklung, zur Wirtschaftlichkeit und zu den Genehmigungsprozessen rund um hofnahe, privilegierte 2,5 ha Agri-PV-Anlagen informieren.

„Der MR Mittelholstein als innovativer Maschinenring unterstützt landwirtschaftliche Betriebe seit 1988 in einem breiten Spektrum von Dienstleistungen, von der Klauenpflege bis zur häuslichen Unterstützung und zur Versicherung. Aufgrund der hohen Nachfrage nach hofnahen Agri-PV-Anlagen durch die Landwirte ist der Maschinenring als vertrauensvoller Ansprechpartner prädestiniert, auch alle Informationen und Beratungsleistungen rund um Agri-Photovoltaik-Anlagen bereitzustellen“, so Uwe Reimers, Geschäftsführer des Maschinenrings Mittelholstein. „Wir kennen SUNfarming als Pionier im Bereich Agri-PV bereits seit vielen Jahren und sind von deren Lösung aus einer Hand und aus Schleswig-Holstein überzeugt. Daher haben wir uns für die exklusive Partnerschaft entschieden.“

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Maschinenring Mittelholstein. Herr Reimers und sein Team in der Geschäftsstelle bieten ein professionelles Beratungsspektrum für landwirtschaftliche Betriebe und können so gezielt auf alle Fragen rund um das landwirtschaftliche Betriebskonzept und die Doppelnutzung der Flächen mit Landwirtschaft und Erneuerbare Energien eingehen“, so Edith Seemann, Geschäftsführerin der SUNfarming Projekt GmbH.
Der Maschinenring Mittelholstein engagiert sich mit vollem Einsatz für Landwirte/ innen, ihre Familien, Privathaushalte und Gewerbetreibende. Die wichtigste Zielsetzung dabei ist, die Lebensqualität und die Wirtschaftlichkeit für die Bewohner im ländlichen Raum zu stärken. Um dieses Ziel zu erreichen, bietet der Maschinenring Mittelholstein seinen Mitgliedern und Kunden sowie allen Interessierten in den Bereichen Entlastung & Unterstützung, Beratung & Kompetenz, Maschinen & Technik, Tiere & Pflanzen sowie Handel & Vermittlung zahlreiche tatkräftige Dienstleistungen an.

Interessenten wenden sich bitte direkt an info(at)mr-mittelholstein.de für Termininformationen zu den Info-Veranstaltungen sowie auch zu individuellen Beratungsterminen rund um SUNfarming Agri-Photovoltaik.

27
Nov.

Güstrow: Landwirtschaft mit Zukunft

Edith Seemann informiert über Chancen mit SUNfarming Agri-Photovoltaik in der Landwirtschaft, 26. November 2024

Am 26. November 2024 fand in Güstrow eine spannende Veranstaltung zum Thema "Landwirtschaft mit Zukunft" statt. Im Rahmen dieses Events, organisiert von der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern, sprach Edith Seemann, Geschäftsführerin der Projektentwicklung bei SUNfarming, vor 40 erfahrenen Bankberatern über innovative Agri-Photovoltaik-Konzepte. Sie wurde begleitet von Uwe Brandt, Vertriebsleiter für Mecklenburg-Vorpommern.

Zukunftsfähige Landwirtschaft mit Agri-PV

Im Mittelpunkt des Vortrags stand die doppelte Nutzung von Agrarflächen durch Agri-Photovoltaik (Agri-PV). Edith Seemann stellte praxisnah dar, wie sich durch den Einsatz von Agri-PV-Lösungen die Ertragssicherheit im Obst- und Gemüseanbau sowie in der Tierhaltung nachhaltig steigern lässt. Sie betonte dabei besonders folgende Vorteile:

- Erhalt des Agrarstatus: Durch Agri-PV bleibt die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen erhalten, was für viele Landwirte von essenzieller Bedeutung ist.
- Ertragssteigerung und Schutz: Die Anlagen schützen vor Wetterextremen wie Hagel oder Starkregen und sichern so stabile Ernteerträge.
- Klimafreundliche Energiegewinnung: Die kombinierte Nutzung von Landwirtschaft und Solarenergie trägt zur Energiewende bei und bietet eine zusätzliche Einnahmequelle.

Dialog mit den Bankberatern

Der Vortrag bot den Bankberatern eine wertvolle Grundlage, um Landwirte zukünftig bei Investitionen in nachhaltige Projekte wie Agri-PV zu unterstützen. „Die Integration von Agri-PV in bestehende Betriebe eröffnet neue Perspektiven“, betonte Edith Seemann. „Es ist eine Chance, wirtschaftliche Stabilität und Umweltschutz miteinander zu verbinden.“

Uwe Brandt ergänzte, dass gerade in Mecklenburg-Vorpommern mit seinen ausgedehnten landwirtschaftlichen Nutzflächen ein großes Potenzial für Agri-PV besteht. Er zeigte konkrete Beispiele und Modelle auf, wie die Umsetzung aussehen kann.

Perspektiven und Ausblick

Die Veranstaltung in Güstrow verdeutlichte, dass innovative Ansätze wie Agri-PV nicht nur den Weg für eine zukunftsfähige Landwirtschaft ebnen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Die rege Diskussion und das positive Feedback der Teilnehmer unterstreichen das wachsende Interesse an diesen Lösungen.

SUNfarming freut sich darauf, auch weiterhin Landwirte, Investoren und Berater mit nachhaltigen Konzepten zu unterstützen und gemeinsam an einer resilienten, umweltfreundlichen Landwirtschaft zu arbeiten.