Öko-Solar

16
Nov

SUNfarming investiert in 2,3 Hektar Solarstromfläche für Pirmasens

Es wird die größte Freiflächenphotovoltaikanlage innerhalb der Gemarkungsgrenzen der Stadt Pirmasens

Als Beitrag zur Energiewende und Energieversorgung mit grünem Photovoltaik-Strom wird von SUNfarming auf dem 9 Hektar großen Gelände, der seit 1. Februar 2022 stillgelegten Hausmülldeponie Ohmbach, eine Photovoltaikanlage realisiert. Mit über 2,3 Hektar Modulfläche ist dies die größte Freiflächenphotovoltaikanlage innerhalb der Gemarkungsgrenzen der Stadt Pirmasens.
Andreas Flörchinger, Leiter der SUNfarming Projektentwicklung: „Ich freue mich sehr dieses Projekt in meiner ehemaligen pfälzischen Heimatregion, gemeinsam mit Ralf Gebhard, Leiter SUNfarming Süd-West, umsetzen zu können. Die seit Oktober 2022 im Bau befindliche PV-Anlage bietet eine Möglichkeit auf ökologisch vorgeschädigter Deponiefläche eine ergänzende Zusatznutzung mit einem Mehrwert für Umwelt und Gesellschaft zu schaffen. Die Fertigstellung der Photovoltaikanlage auf dem Deponiegelände ist bis zum März 2023 geplant. Wir von SUNfarming möchten uns ausdrücklich für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Pirmasens bedanken.“

Einige Fakten zur Anlage:

• 2.470 t CO2-Einsparung pro Jahr durch die Photovoltaikanlage Deponie Ohmbachtal, Pirmasens
• 823 PKW können bei 20.000 km/Jahr Fahrleistung ihren CO2-Ausstoß ausgleichen oder
• 2000 Haushalte können mit 2.500 kWh/Jahr CO2-neutralem PV-Strom versorgt werden
• Netzeinspeisung: ca. 5.083.440 kWh/Jahr

Weiterer ökologischer Mehrwert für die Biodiversität
• Blühstreifen
• Honigproduktion
• Zusammenarbeit mit lokalen Imkern
• Nahrung für Insekten
• Schafbeweidung in Zusammenarbeit mit lokalen Schäfern

14
Sep

Die SUNfarming Agri-Photovoltaik Anlage in Melz

SUNfarming hat die Hanf FARM in Melz als Versuchsstandort ausgewählt, um vorzugsweise, aber nicht nur, den Anbau von Hanf (Cannabis sativa L.) und Artemisia annua unter den Solarpaneelen zu testen.

Die Agri-Photovoltaik Anlage besteht aus drei Tischen mit je 12,7 m(B) x 5,5 m (T), die Gesamtgröße der Anlage ist ca. 200 m2. Ein Tisch der Anlage wurde klassisch nach Süden ausgerichtet und die anderen beiden Tische nach Osten und nach Westen.

Nach dem absolut reibungslosen Aufbau der Anlage auf einem Feld, das direkt an die Hanf FARM anschließt, wurde Mitte Mai begonnen, die Flächen mit verschiedenen Kulturen zu belegen. Hierbei wurde folgende Auswahl getroffen: auf einem Drittel der Fläche wurde Artemisia gepflanzt, einige Reihen wurden als Vergleichsobjekte außerhalb der Anlage im Freien gepflanzt. Auf einem weiteren Drittel der Fläche wurden Tomatenpflanzen verschiedener Sorten unterschiedlicher Farben und Größen der Früchte platziert. Auf dem Rest der Fläche wachsen drei verschiedene kurzstrohige Samensorten Industriehanf, einige Reihen mit Fasernessel und Kräutern bepflanzt.
„Sämtliche Pflanzen sind ausnahmslos gut angewachsen und haben sich hervorragend entwickelt. Jahreszeitlich bedingt beschäftigen wir uns mit der Schimmelresistenz der Cannabispflanzen unter der PV-Anlage. Es beginnt jetzt die Zeit, in der bei den Hanfblüten und Fruchtständen im Freiland oft Probleme mit Schimmel entstehen, weil die Feuchtigkeit aus Niederschlägen von der Sonne nicht getrocknet wird. Der Regenschutz für die Pflanzen durch die PV Anlage funktioniert wunderbar“, erklärt Rafael Dulon Gründer und Geschäftsführer der Hanf Farm GmbH begeistert.

Immer wieder werden Gespräche mit interessierten Landwirten geführt, die sich die Anlage ansehen. Bürgermeister und Gemeindevertreter anderer Kommunen informieren sich über die Möglichkeiten der Agri-Photovoltaik und deren nachhaltige Doppelnutzungskonzepte.

Mehr erfahren Sie hier

15
Aug

Landwirtschaft in Nordfriesland

Ohne Versiegelung der Nutzflächen: Solaranlagen bieten besondere Neuheiten

Artikel erschienen in der SHZ, 08/2022, von Lilly Nielitz-Hart
In Enge-Sande auf dem GreenTEC Campus steht eine Neuheit, die die Agrarwirtschaft revolutionieren könnte. Landwirtschaftliche Flächen bleiben dabei nutzbar. Seit kurzem ist auf dem GreenTEC Campus in Enge-Sande eine Agri-Solaranlage zu besichtigen – sie ist ein Joint Venture mit der Firma SUNfarming aus Berlin. Das clevere Konzept der Solaranlage mit verstellbarer Höhe und Bewässerungsmöglichkeit funktioniert, ohne die Nutzflächen
zu versiegeln, so dass Tierhaltung und Anbau von Nutzpflanzen bei gleichzeitiger Erzeugung von Solarenergie möglich sind.

8
Aug

AgriPV-Versuchsstandort: Strom, Schatten, Zusatzerlöse

In Rathenow (Brandenburg) hat die Firma Sunfarming seit 2018 eine Demonstrationsanlage für Agri-Photovoltaiksysteme und -anwendungen aufgebaut. Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend.

Artikel erschienen in top agrar online, Hinrich Neumann, 06.08.2022
Wein, Äpfel, Hühner, Schafe, Mutterkühe: Die Vielfalt der landwirtschaftlichen Nutzung ist groß am Standort der Sunfarming Group AG in Rathenow (Brandenburg). Die Besonderheit: Über alle Nutzungsformen sind Glas-Glas-
Solarmodule aufgebaut. Damit geht die Firma mit Hauptsitz in Erkner bei Berlin seit 2018 neue Wege

6
Jul

Der Trick mit Höhe, Licht und Wasser

In Enge-Sande steht eine Solar-Neuheit, die die Agrarwirtschaft revolutionieren könnte

Artikel erschienen in der SHZ von Lilly Nielitz-Hart

Seit kurzem ist auf dem "GreenTEC Campus“ in Enge-Sande eine Agri-Solaranlage zu besichtigen. Sie ist ein Joint Venture mit der Firma SUNfarming aus Berlin. Das clevere Konzept der Solaranlage mit verstellbarer Höhe und Bewässerungsmöglichkeit funktioniert ohne die Nutzflächen zu versiegeln, so dass Tieranlagen und Anbau von Nutzpflanzen bei gleichzeitiger Erzeugung von Solarenergie möglich sind

17
Jun

Erster Solarpark der SUNfarming-Gruppe in Heinsberg am Netz

5,1 MW auf ehemaliger Kiesgrube realisiert, weitere Agri- und Öko-PV-Projekte sind in Planung

Pressemitteilung, Heinsberg, 09.06.2022. Knapp ein Jahr nach Gründung der SUNfarming West GmbH in Heinsberg, einer Tochtergesellschaft der SUNfarming Group mit Hauptsitz in Erkner bei Berlin, konnte der erste 5,1 MW Solarpark auf dem Gelände der ehemaligen Kiesgrube „Tagebau Wilhelm“ der Heinsberger Familien Quadflieg und Hensing ans Netz gehen. Als Pionier im Bereich der Agri-Voltaik-Anlagen, Investor und Betreiber von mehr als 350 Megawatt PV-Anlagen im eigenen Bestand hat SUNfarming in diesem Solarpark erstmalig im Rheinland innovative Elemente seiner beiden Produkttypen „Agri- und Öko-Photovoltaik“ verbaut.

Auf der verfüllten ehemaligen Kiesgrube ist auf diese Weise eine weitere Nachfolgenutzung entstanden, die ab sofort einen wichtigen Beitrag zur Energiesicherheit in Heinsberg sowie auch zur Reduzierung von klimaschädlichen Treibhausgasen leisten wird. Die PV-Anlage erzeugt regional grünen Strom, der für die Versorgung von mehr als 1.500 Haushalten sorgen wird. Schafe weiden unter den Modultischen, für eine Bienen-Königinnenzucht ist eine Blühwiese auf der Fläche angelegt, somit können sich Flora und Fauna ungestört entwickeln. Insgesamt spart die Anlage ca. 2.000 Tonnen CO2 im Jahr ein. Ein Teil des Stroms wird zukünftig für den Ausgleich des Netzes der Alliander genutzt, außerdem wird der grüne Strom den HeinsbergerInnen zukünftig als Regionalstrom aus dem lokalen Solarpark zur Verfügung stehen. Der Stromversorger lekker Energie wird bald ein solches Regionalstrom-Produkt für die StromkundInnen in Heinsberg anbieten.

„SUNfarming ist ein deutsches mittelständisches Familienunternehmen, das in 15 Ländern der Welt alle Typen von Photovoltaik-Anlagen, also auch klassische Freiflächen-, Dach-, Deponieanlagen entwickelt, baut, betreibt und meist auch selbst als Investor finanziert. Unser Schwerpunkt liegt jedoch auf der Doppelnutzung von extensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen für unsere Agri- und Öko-PV- sowie auch Garten- und Obstbau-Konzepte und für unsere Tierwohl-Anlagen mit Mutterkuhhaltung“, erklärt Edith Brasche, Mitglied der Geschäftsführung der SUNfarming West und Direktorin für internationale Projekte der SUNfarming. „Neben dem Klimaschutz und der Erzeugung erneuerbarer Energie liegt uns vor allem auch daran, landwirtschaftliche Nutzung bzw. die Produktion von Nahrungsmitteln unter den Anlagen sicherzustellen. Seit 2014 hat die SUNfarming-Gruppe Agri-PV-Konzepte, auch Food & Energy-Anlagen genannt, in Südafrika und weiteren afrikanischen Ländern, in der Türkei, in Madagaskar und in der Dominikanischen Republik realisiert. In Afrika und Süd- europa hat sich gezeigt, dass Agri-PV in der Lage ist, Pflanzen und Tiere vor klimabedingten, schädigenden Witterungseinflüssen, wie wir sie auch hier im Rheinland leider zunehmend vorfinden, zu schützen. Außerdem wollen wir dazu beitragen, dass möglichst viel CO2 durch Rückvernässung unter den Anlagen im Boden bleibt“, so Edith Brasche.
Igor Hensing, diplomierter Bergbauingenieur und langjährig erfahren im Bereich neuer Technologien im Bereich Biomasse, erneuerbare Energien und grüner Chemie, ist ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung der SUNfarming West und freut sich, dass nach fast zehn Jahren Entwicklungszeit die Realisierung dieses Projektes in Heinsberg nun gelungen ist: „Auf einer Fläche wie dem ehemaligen Tagebau Wilhelm ist die Realisierung eines solchen, innovativen Solarparks mit landwirtschaftlicher Nutzungsmöglichkeit und Beitrag für die Biodiversität einfach ideal. Durch die maximale Firsthöhe von 2,90 m passt sich die Anlage hier auf der Fläche an und ideal in die Landschaft ein. Gleichzeitig wurde fast keine Fläche versiegelt.“, erklärt Igor Hensing. „Doppelnutzungskonzepte wie Agri- und Öko PV oder Solar auf Wasser könnten einen großen Beitrag dazu leisten, die international vereinbarten Klima-Ziele zu erreichen, ohne Konflikte in der Landnutzung zu verursachen. Wir brauchen dringend eine Beschleunigung des Ausbaus von Erneuerbaren Energien. Die Klimaschutzziele, zu denen wir uns als Europäer in Paris 2015 verpflichtet haben, bedeuten z.B. für NRW eine Vervierfachung der Erzeugung von Solarenergie bis 2030. Viel Zeit bleibt uns nicht! Die Genehmigungsverfahren für Erneuerbare Energien müssen deutlich vereinfacht und beschleunigt werden“, so Igor Hensing.
Den offiziellen Start des größten Solarparks dieser Art, der Agri- und Öko-PV-Elemente enthält, in NRW begrüßt auch Reiner Priggen: „Nach den bisherigen Plänen der Landesregierung soll die installierte Solarstromleistung bis zum Jahr 2030 auf 24.000 Megawatt nahezu vervierfacht werden. Deshalb brauchen wir schnell viele solcher innovativer Doppelnutzungsprojekte wie in Heinsberg“, betonte der Vorsitzende des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) bei der Einweihungsfeier. Bei dieser Gelegenheit forderte Priggen die sich abzeichnende neue Düsseldorfer Landesregierung von CDU und Grünen auf, die Photovoltaik in einem „landesweit bislang noch nicht gekannten Ausmaß“ zu nutzen. „Dafür brauchen wir nicht nur jedes private und gewerbliche Dach, sondern möglichst viele Agri- und Floating-PV-Projekte sowie Freiflächenanlagen an Randstreifen von Autobahnen und Bahntrassen.

“ SUNfarming ist vor allem auf Großanlagen, die Belegung von Konversionsflächen, Mülldeponien sowie mit einem besonderen Fokus auf Agri-PV-, Öko-PV- und Moor-PV-Anlagen spezialisiert. Besonderes Qualitätsmerkmal sind die äußerst langlebigen und ertragsstarken Glas-Glas-Module verbunden mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem und einer stabilen Stahlkonstruktion, mit der die Module auf verschiedenen Höhen platziert werden. Für die technische Entwicklung und das Qualitätscontrolling verfügt SUNfarming über eigene Teams. Das Entwicklungs- und Realisierungs-Know-How der SUNfarming kam unter anderem auch bei der Entwicklung und Errichtung der Forschungs- und Demonstrationsanlage des Forschungszentrums Jülich und des Fraunhofer Instituts im Rahmen der Strukturwandelinitiative BioökonomieREVIER am Standort Morschenich-Alt bei Jülich zum Einsatz, die vor wenigen Monaten fertiggestellt wurde.

Über SUNfarming:
SUNfarming wurde 2004 vom norddeutschen Unternehmer und Agrar-Ökonom Peter Schrum und seinem Partner Martin Tauschke in Erkner bei Berlin gegründet. Der familiengeführte Projektentwickler und Investor realisiert schlüsselfertige Solaranlagen mit Schwerpunkt Agri- und Öko-Solaranlagen und ist in 15 Ländern der Welt tätig. Als Investor betreibt SUNfarming ca. 350 MW Solar im eigenen Bestand und hat aktuell weitere 2,5 Gigawatt Projektvolumen alleine in Deutschland in Bearbeitung. Bereits in 2007 hatte SUNfarming ein eigenes Qualitätssiegel für Solarmodule entwickelt. Im firmeneigenen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rathenow bei Berlin forscht und entwickelt SUNfarming seit 2018 in Kooperation mit verschiedenen Universitäten den Anbau von Gemüse, Heilkräutern, Obst und Wein sowie auch die Haltung von Hühnern, Schafen und Mutterkühen mit Kälbern unter PV sowie den Einsatz neuer PV-Technologien und von Agri-Robotern unter den Modulen. SUNfarming wurde bereits mehrfach für sein ganzheitliches Engagement durch den Einsatz seiner „Food & Energy-Konzepte“ in Kombination mit der Produktion von Nahrungsmitteln, der Schulung bedürftiger Menschen in nachhaltiger Landwirtschaft und der Schaffung von Arbeitsplätzen ausgezeichnet. SUNfarming ist zudem Gründungsmitglied des Bundesverbandes Regenerative Mobilität e.V. und des gemeinnützigen Entwicklungshilfe-Vereins Food, Education, Energy & Development.

Kontakt:
SUNfarming West GmbH
Am Vossenweg 2
52525 Heinsberg
Deutschland

Edith Brasche
Mobil: +49 152 536 169 93
e.brasche@sunfarming.de

Igor Hensing
Mobil: +49 172 214 3827
i.hensing@sunfarming.de